четверг, 5 марта 2020 г.

Von Bohrern und Zwiebeln

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Obige Wesenheiten fotografierte ich vor Jahren in Kischinau auf dem Dach eines Hochhauses.
Zuerst dachte ich, das seien Marsmenschen auf der Suche nach irdischen Prinzessinnen.
Aber es sind Bohrer.
Bohrer sind, gleich Zwiebeln, sehr ausdrucksstarke Wesen. Zwiebeln kann man zudem noch essen; und Bohrer, wenn sie lautstark ihre Aktivität entfalten, laden ein zu ausgedehnten Spaziergängen. 
Zwiebeln sind in solchem Maße ausdrucksstarke Wesen, dass man sogar an das Schaffen einer Zwiebeloper dachte; und nicht ausschliessen kann man, dass eine solche Oper noch zustandekommt. Näheres bei Bedarf in ebendiesem Blog.
Vor ein paar Tagen notierte ich während eines kurzen Besuches in meiner wegen Bohrergedröhn zur Zeit tagsüber unbewohnbaren Wohnung:
 "Jetzt grad Zusammenspiel mehrerer Bohrer mit unterschiedlichen Lautqualitäten; nicht ganz so laut als sonst und nicht uninteressant. Wenn ich Komponist wäre, würde ich es als Vorlage nehmen für ein absurdologisches Musikstück. Da ich aber kein Komponist bin, verschwinde ich besser wieder, bevor sich Kopfschmerzen einstellen."
Und etwas später, an unbedröhntem Orte, eine Nachricht an Freund Jemal, mit dem ich damals gemeinsam das Zwiebeloper-Projekt ausheckte. Jemal ist professioneller Musiker; der wäre an meiner Stelle, statt die Flucht zu ergreifen, zweifellos in der Wohnung verblieben und hätte sich entsprechende Notizen gemacht.
Die Nachricht klang aus in nachfolgender Präzisierung, die ich mal im Original reinkopiere und im Anschluss übersetze:
А мы ведь собирались сочинять луковичную оперу. К луковицам еще добавим дрели, и все будет замечательно. Дрели - в качестве драматичного фона, а луковицы будут играть и петь
In Deutsch:
Aber wir wollten doch eine Zwiebeloper komponieren. Zu den Zwiebeln tun wir noch Bohrer hinzu; und das wird dann alles sehr gut. Die Bohrer als dramatischer Hintergrund, und die Zwiebeln agieren und singen.
Eben.
Frisch ans Werk.  

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